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Bis etwa 1888 wurden qualitativ sehr hochwertige, teure, aber für die Ewigkeit gebaute Nähmaschinen von den Firmen: - Bremer und Brückmann - Deutschbein - Eckardt - Hensel - Evers - Steinfeldt und Blasberg - Steinhardt angeboten.
Die Situation änderte sich, als der Berliner „Fabrikant für Nähmaschinentheile“ - F. W. Müller nach seinen ersten Patenten von 1888 einfache, billig herzustellende Blechnähmaschinen in grossen Stückzahlen herstellte.
Im Jahr 1902 begann auch der Klavier- u. Möbelschlossfabrikant Carl Sieper aus Gevelsberg - Casige mit der Produktion von einfachen, billigen KNM.
Diese beiden Firmen, Müller und Casige beherrschten seitdem den Markt bis etwa 1975/1977 und haben in dieser Zeit eine heute kaum noch zu überschauende Anzahl von KNM hergestellt. So kommt es auch, dass sich in unserer Sammlung überwiegend Kindernähmaschinen von Müller und Casige befinden!
Nach der Jahrhundertwende ist jeweils für einige, meist wenige Jahre eine KNM-Produktion der Firmen: - BNF - Bayerischen Nähmaschinen Fabrik - Bing - Förster - Keller - Pfaff - Plank - Singer bekannt.
Gegen Mitte/Ende der 1940er Jahre produzierten die Firmen: - Howeg - Kammerl - Schürhoff jeweils für einige, ebenfalls wenige Jahre Kindernähmaschinen.
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